Unabhängig sein will jeder: frei von Fremdbestimmung, losgelöst von Verpflichtungen und Zwang. Was verheißungsvoll klingt, ist in der Praxis aber nicht immer ganz leicht. Das merkt jeder, der mit vollem Risiko für die eigene Unabhängigkeit einstehen muss. Im neuen mPaper stellen wir vier Grenzgängerinnen vor, die eindrucksvoll beweisen, dass sich das Wagnis lohnt. Im Gegensatz dazu erklärt der Medienwissenschaftler Oliver Zöllner im Interview, wie die Digitalisierung unsere Autonomie untergräbt. Hoffnungsvoller ist die Geschichte von Renata DePauli: Die E-Commerce-Pionierin zog, ohne einen Cent Fremdkapital zu benötigen, einen der ersten Onlinemodeshops in Deutschland auf und verteidigt ihn bis heute gegen Giganten wie Amazon oder Zalando. Ganz so weit ist unser Autor Maximilian Nowroth noch nicht, aber den ersten Schritt hat er getan. Mit Anfang 30 kündigte er seinen sicheren Job und machte sich selbstständig. Für uns hat er aufgeschrieben, wie sich das anfühlt. In unserer Fotostrecke schauen wir mit den Augen von Mous Lamrabat auf seine eigens geschaffene Bildwelt, die er Mousganistan nennt. Genauso spannend ist ein Blick ins Reich der Tiere. Dort haben autonome Eigenbrötler und höchst gesellige Artgenossen ihre ganz speziellen Strategien für die eigene Unabhängigkeit entwickelt.  In unserer Reportage begeben wir uns nach Köln. Dort kämpft Natalie Dedreux, die das Downsyndrom hat, für ihre ganz persönliche Unabhängigkeit und dafür, dass es Menschen wie sie auch in Zukunft noch geben wird. Zu guter Letzt haben wir ein Quiz entwickelt, mit dem du testen kannst, wie unabhängig du in deiner Partnerschaft bist.


Übrigens: Auch wir finden Unabhängigkeit ganz gut. So gut, dass wir sie in diesem Jahr mit dem 30. Geburtstag unserer Agentur feiern. Mit viel Konfetti und Sekt – und noch immer ohne Einmischung von anderen.